Aktualisiert: Januar 2026
Eine Offshore-Firma in Dubai eröffnet dir zahlreiche wirtschaftliche und geschäftliche Vorteile. Dubai hat sich als attraktiver Standort für internationale Geschäfte etabliert, der es Unternehmen ermöglicht, Vermögenswerte zu schützen und weitere Vorteile zu nutzen. Die steuerliche Struktur in Dubai ist besonders vorteilhaft.
Aktuell gibt es keine Devisenkontrollen, was den freien Kapitaltransfer ermöglicht. Dies ermöglicht dir, Gewinne und Investitionen problemlos über Grenzen hinweg zu bewegen.
Eine Offshore-Gesellschaft in Dubai bietet nicht nur Anonymität und Privatsphäre, sondern auch effektiven Vermögensschutz. Durch spezielle rechtliche Strukturen kannst du deine Vermögenswerte vor politischen und wirtschaftlichen Risiken schützen und gleichzeitig von einem unternehmensfreundlichen Umfeld profitieren.
Das Wichtigste im Überblick:
- Eigentümerschaft: Offshore-Firmen in Dubai bieten 100 % ausländische Eigentümerschaft, was die globale Kontrolle und Flexibilität ermöglicht.
- Schneller Gründungsprozess: Eine Offshore-Firma kann in Dubai innerhalb von 2-5 Tagen gegründet werden, ohne die Notwendigkeit einer physischen Präsenz, was Zeit und Kosten spart.
- Vermögensschutz und Anonymität: Die rechtliche Struktur von Offshore-Firmen bietet effektiven Schutz von Vermögenswerten vor politischen und wirtschaftlichen Risiken, unterstützt durch hohe Anonymität.
- Eingeschränkte lokale Geschäftstätigkeit: Offshore-Firmen sind auf internationale Geschäftstätigkeiten fokussiert und dürfen keine wirtschaftlichen Aktivitäten innerhalb der VAE ausführen.
- Freie Kapitaltransfers: Das Fehlen von Währungsbeschränkungen erlaubt einfachen internationalen Kapital- und Gewinntransfer, was die globale Geschäftsausweitung erleichtert.
Was ist eine Offshore Firma?
Eine Offshore-Firma in Dubai ist eine spezielle Unternehmensform, die für internationale Geschäftsaktivitäten außerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) konzipiert ist. Solche Firmen agieren hauptsächlich international und sind von lokalen wirtschaftlichen Aktivitäten ausgeschlossen. Du kannst internationale Handelsaktivitäten betreiben, Beratungsdienstleistungen anbieten oder geistiges Eigentum verwalten – idealerweise ohne Geschäfte innerhalb der VAE selbst zu tätigen.
Mit 100 % ausländischer Eigentümerschaft bietet sie erhebliche Vorteile. Die Registrierung erfolgt effizient, oft in nur wenigen Tagen, ohne physische Präsenz in Dubai. Trotz ihrer internationalen Ausrichtung bietet eine Offshore Company in Dubai ein hohes Maß an Vermögensschutz und Anonymität, während sie das Kapital ohne Währungsbeschränkungen frei transferierbar macht.
Vorteile eines Offshore Unternehmens in Dubai
Offshore-Gesellschaften in Dubai bieten zahlreiche Vorteile für internationale Investoren und Unternehmer:
- Volle ausländische Eigentümerschaft
Als Ausländer kannst du 100 % der Anteile deines Offshore-Unternehmens in Dubai besitzen. Dies gibt dir volle Kontrolle über dein Unternehmen, ohne einen lokalen Partner einbeziehen zu müssen. - Hohe Vertraulichkeit
Dubai bietet ein hohes Maß an Privatsphäre für Unternehmenseigentümer. Informationen über Direktoren und Aktionäre werden nicht öffentlich gemacht, was die Anonymität deiner Geschäftsaktivitäten gewährleistet. - Vermögensschutz
Ein Offshore-Unternehmen in Dubai kann als effektives Instrument zum Schutz deiner Vermögenswerte dienen. Es bietet eine zusätzliche Schutzschicht gegen rechtliche Risiken und potenzielle Haftungen. - Flexibilität und einfache Gründung
Die Gründung eines Offshore-Unternehmens in Dubai ist relativ unkompliziert und schnell. Es gibt keine Anforderungen an Stammkapital und die Unternehmensstruktur kann flexibel gestaltet werden - Internationale Bankkonten
Die Eröffnung von Multiwährungskonten in den VAE erleichtern internationale Transaktionen und verschaffen dir Zugang zu globalen Finanzsystemen. - Strategische Lage und Infrastruktur
Dubai bietet eine erstklassige Infrastruktur und eine strategisch günstige Lage zwischen Ost und West, was den Zugang zu globalen Märkten erleichtert.
Es ist wichtig zu beachten, dass Offshore-Unternehmen in Dubai keine Geschäfte innerhalb der VAE tätigen dürfen und keinen Anspruch auf Aufenthaltsvisa haben. Trotz dieser Einschränkungen bieten sie eine attraktive Lösung für internationale Geschäftsaktivitäten und Vermögensverwaltung.

Benötige ich eine Lizenz für die Gründung einer Offshore-Firma?
Der Prozess für die Firmengründung in Dubai ist kein einfaches Unterfangen. Eine Geschäfts- oder Handelslizenz kannst du für ein Offshore-Unternehmen in Dubai nicht erhalten. Diese Firmen sind als „Papierunternehmen“ definiert und dürfen keine wirtschaftlichen Aktivitäten innerhalb der VAE betreiben.
Obwohl keine direkte Geschäfts- oder Handelslizenz erforderlich ist, musst du dich für die Körperschaftsteuer innerhalb von drei Monaten nach der Gründung registrieren. Die Registrierung erfolgt schnell und einfach online. Du begleitest dein Offshore-Unternehmen durch eine jährliche Betriebslizenz, die von den Behörden ausgestellt wird und gebührenpflichtig ist. Diese Lizenzgebühren beginnen bei etwa EUR 5000, variieren jedoch je nach Tätigkeit des Unternehmens und der Freihandelszone.
Durch die Registrierung in einer Freihandelszone wie der Jebel Ali Free Zone oder Ras Al Khaimah profitierst du von der 100 % ausländischen Eigentümerschaft und der Möglichkeit, internationales Geschäft ohne lokale Funktionalität zu betreiben. Die jährlichen Kosten für die Erneuerung der Betriebslizenz, die Büroadresse und den Firmeneintrag liegen bei AED 11.000. Dies ist im Vergleich zu anderen internationalen Standorten als günstig einzustufen.
Prozess der Gründung eines Offshore-Unternehmens
Die Gründung eines Offshore-Unternehmens in Dubai umfasst mehrere Schritte und spezifische Anforderungen. Diese Schritte folgen einer strukturierten Vorgehensweise zum reibungslosen Ablauf.
1. Auswahl der richtigen Jurisdiktion
Mehrere Jurisdiktionen in Dubai sind geeignet für die Gründung eines Offshore-Unternehmens. Dazu gehören der Ajman Free Zone, das RAK International Corporate Centre (RAK IC) und die Jebel Ali Free Zone (JAFZA). Diese Jurisdiktionen bieten spezifische Vorteile wie 100 % ausländische Eigentümerschaft und attraktive steuerliche Konditionen.
2. Auswahl eines registrierten Agents
Ein registrierter Agent spielt eine essenzielle Rolle im Gründungsprozess. Der Agent gewährleistet, dass dein Unternehmen den Gesetzen der Vereinigten Arabischen Emirate entspricht. Er begleitet dich bei jedem Schritt und koordiniert die notwendigen Formalitäten, um eine vollständige Compliance sicherzustellen.
3. Auswahl des Unternehmensnamens und der Geschäftstätigkeit
Ein eindeutiger Unternehmensname ist erforderlich für die Registrierung deines Unternehmens. Gleichzeitig musst du die geplante Geschäftstätigkeit spezifizieren. Durch die Benennung werden sowohl rechtliche als auch geschäftliche Zwecke erfüllt, um die Eintragungsprozesse zu optimieren.
4. Einreichung der notwendigen Dokumente
Die Vorbereitung und Einreichung relevanter Dokumente inklusive der Gründungsurkunde sind unerlässlich. Diese Dokumentation umfasst meist Unternehmensakte und Identitätsnachweise der Geschäftsführer. Präzise Einhaltung von Fristen und Anforderungen sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
5. Anforderung und Erhalt erforderlicher Genehmigungen
Dein Offshore-Unternehmen muss alle erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen beantragen. Diese Genehmigungen stellen sicher, dass du in Dubai legale Geschäfte betreiben kannst, ohne gegen die lokalen Vorschriften zu verstoßen.
6. Kontoeröffnung und operativer Start
Nach erfolgreicher Registrierung eröffnest du ein Bankkonto, um operative Geschäftstätigkeiten aufzunehmen. Multiwährungsfähige Bankkonten in Dubai erleichtern den internationalen Handel. So profitierst du von freiem Kapitaltransfer ohne Währungsbeschränkungen.
Die Einhaltung dieser Schritte gewährleistet einen effizienten Gründungsprozess, ermöglicht den Zugang zu globalen Märkten und sorgt für den Schutz deiner Vermögenswerte in einer attraktiven Offshore-Destination.
Erforderliche Dokumente für die Registrierung einer Offshore-Firma in den VAE
Für die Registrierung einer Offshore-Firma in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sind bestimmte Dokumente erforderlich. Zu diesen Dokumenten zählen:
- Reisepasskopien sämtlicher Aktionäre, um die Identität zu verifizieren
- Lebensläufe der Aktionäre, um ihre beruflichen Hintergründe darzustellen
- Adressennachweise (z.B. aktuelle Stromrechnungen), um die Wohnadressen der Aktionäre zu bestätigen
Die meisten dieser Dokumente müssen nicht von der VAE-Botschaft in deinem Wohnland oder dem Außenministerium beglaubigt werden. Es ist jedoch wichtig, alle Dokumente vollständig und korrekt einzureichen, um Verzögerungen im Registrierungsprozess zu vermeiden. Mit diesen Anforderungen kannst du effizient den Grundstein für den Aufbau eines erfolgreichen Offshore-Unternehmens legen.
Unterschiede zu Mainland Firmen und Freezone Firmen in Dubai
Offshore-Firmen in Dubai bieten spezifische Vorteile und Einschränkungen im Vergleich zu Mainland-Firmen und Unternehmen in Freihandelszonen. Offshore-Firmen profitieren von Steuerfreiheit auf Einkommen und Körperschaft, was internationale Investitionen fördert. In Ras Al Khaimah und der Jebel Ali Free Zone ermöglichen Offshore-Strukturen 100 % ausländische Eigentümerschaft, wodurch kein lokaler Anteilseigner benötigt wird.
Mainland-Firmen hingegen sind Unternehmen, die auf dem Festland eines Emirates eingetragen werden. Sie sind ideal, wenn du lokale Produkte und Dienstleistungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten anbieten möchtest. Eine Mainland-Firma erfordert im Allgemeinen einen lokalen Sponsor, der mindestens 51 % der Firmenanteile hält. Diese Firmenstruktur bietet direkten Zugang zum lokalen Markt, erfüllt aber oft spezielle regulatorische Anforderungen.
Freezone-Firmen sind in speziell ausgewiesenen Zonen angesiedelt, um internationale Geschäftsaktivitäten zu erleichtern. Diese Zonen erlauben ausländischen Unternehmern, ihre Firmen ohne lokalen Partner zu führen. Freezone-Firmen profitieren von Steuererleichterungen, wie einer vollständigen Steuerbefreiung für 50 Jahre, und die Möglichkeit, Gewinne ohne Restriktionen ins Ausland zu überweisen. Zwar dürfen Freezone-Firmen ohne lokale Lizenz keine Geschäfte im lokalen Markt tätigen, jedoch bieten sie eine höhere Flexibilität bei der Durchführung internationaler Geschäfte.
Ein entscheidender Unterschied zu Offshore-Firmen liegt darin, dass Freezone- und Mainland-Firmen an örtliche betriebliche und rechtliche Anforderungen gebunden sind, während Offshore-Firmen auf internationale Geschäfte fokussiert bleiben. Die Firmengründung für ein Mainland- oder Freezone-Unternehmen erfordert in der Regel spezifische Handelslizenzen, die die Geschäftstätigkeit innerhalb der Region erlauben. Offshore-Firmen hingegen agieren ausschließlich international und können in der Regel ihre Geschäfte ohne physische Präsenz abwickeln.
Einschränkungen und Anforderungen
- Geschäftstätigkeit innerhalb der VAE: Offshore-Unternehmen in Dubai führen keine Geschäfte mit Personen durch, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ansässig sind, und unterhalten keine physischen Geschäftsstellen innerhalb der VAE.
- Eigentumsbeschränkungen: JAFZA Offshore-Unternehmen dürfen lokale Immobilien in Dubai besitzen, während das für RAK Offshore-Unternehmen nicht gilt. JAFZA-Unternehmen benötigen jedoch die Genehmigung der Free Zone und des Entwicklers.
- Keine Residenzvisa für Mitarbeiter: Im Gegensatz zu einer Dubai Freezone Firma erhalten Offshore-Unternehmen in Dubai keine Möglichkeit, Mitarbeiter-Residenzvisa zu beantragen. Unternehmensinhaber und deren Familienmitglieder können jedoch Residenzvisa anfordern.
Fazit
Die Gründung einer Offshore-Firma in Dubai bietet dir eine Vielzahl strategischer Vorteile und ist ideal für internationale Geschäftsaktivitäten. Die steuerlichen Vorteile und die Möglichkeit der 100 % ausländischen Eigentümerschaft geben dir volle Kontrolle und schützen deine Vermögenswerte effektiv. Die politische Stabilität und die unternehmerfreundliche Infrastruktur Dubais unterstützen dein internationales Wachstum optimal. Nutze die Chancen, die Dubai bietet, um deine Geschäftstätigkeiten zu optimieren und von einem attraktiven Geschäftsumfeld zu profitieren.
Dich interessiert das Thema und du möchtest individuellen Rat? Am besten besprichst du das mit uns in einem kostenlosen Experten-Gespräch.
Häufig gestellte Fragen:
Ist eine Offshore-Firma legal?
Ja, Offshore-Firmen sind grundsätzlich legal, solange sie im Einklang mit den geltenden Gesetzen betrieben werden. Allerdings müssen die Geschäftsaktivitäten sowohl den Gesetzen des Gründungslandes als auch des Heimatlandes des Eigentümers entsprechen.
Was bringt eine Offshore-Firma?
Eine Offshore-Firma kann folgende Vorteile bieten:
- Vermögensverwaltung und -schutz
- Vereinfachte internationale Geschäfte
- Eröffnung von Bankkonten in mehreren Währungen
- Erhöhte Anonymität und Datenschutz
- Flexiblere Finanzgesetzgebung
- Vereinfachte administrative Anforderungen
Kann man als Deutscher eine Firma in Dubai gründen?
Ja, Deutsche können in Dubai eine Firma gründen. Es gibt verschiedene Optionen:
- Gründung einer Offshore-Firma in einer Freihandelszone wie Ajman, RAK ICC oder JAFZA
- Gründung einer Mainland-Firma auf dem Festland
- Gründung einer Freezone-Firma in einer der zahlreichen Freizonen
Welche Firmen gibt es in Dubai?
In Dubai und den VAE gibt es verschiedene Rechtsformen für Unternehmen:
- Offshore-Firma: Gegründet außerhalb des Heimatlandes des Eigentümers, oft in Freizonen
- Mainland-Firma: Auf dem Festland gegründet, erlaubt Geschäfte im gesamten Land
- Freezone-Firma: In einer speziellen Wirtschaftszone gegründet, mit besonderen Vorteilen
Jede dieser Formen hat ihre eigenen Vor- und Nachteile bezüglich Steuern, erforderlichem lokalen Anteilseigner und erlaubten Geschäftsaktivitäten.

